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title: "SUP-Reparatur und zweite Testfahrt"
url: https://www.ownsurfboard.com/sup-reparatur-testfahrt/
site: "ownSurfboard"
author: "Tobias Herold"
published: 2013-08-30T22:00:44+00:00
updated: 2026-10-15T12:21:11+00:00
description: "Nachdem die Enttäuschung über das Ende der ersten Testfahrt verdaut war, wurde überlegt, ob man das SUP noch retten könnte. Schnell reifte die Erkenntnis, dass das Board verloren war - aber im Urlaub noch gesurft werden sollte. Egal wie."
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# SUP-Reparatur und zweite Testfahrt

**Nachdem die Enttäuschung über das [Ende der ersten Testfahrt](http://tobiasherold.de/sup-stand-up-paddling/sup-jungfernfahrt-gau/ "SUP-Jungfernfahrt endet mit GAU") verdaut war, wurde überlegt, ob man das SUP noch retten könnte. Schnell reifte die Erkenntnis, dass das Board verloren war – aber im Urlaub noch gesurft und getestet werden sollte. Egal wie.**

Nach drei Tagen in der prallen Sonne war ein Großteil des Wassers aus dem Board gelaufen und verdunstet. Das Holz im Inneren war natürlich noch durch und durch mit Salzwasser getränkt und würde die Feuchtigkeit auch nie wieder abgeben.

In diesem Zustand wurden die Kanten zweifach mit wasserfestem Klebeband aus dem Sanitärbedarf abgedichtet. Anschließend wurde der vollständige Brettkörper noch einmal mit einer großzügigen Schicht **Bioharz** überzogen. Großzügig war später auch das Gesamtgewicht des SUPs. Beachtliche 26 Kilogramm brachte es auf die Waage. Kein Spaß, wenn man solch einen Koloss bei Ebbe über den breiten Normandie-Strand bis zum Wasser tragen muss.

> Ich legte das SUP zum Trocknen auf den Parkplatz neben das Auto. In der stillen Hoffnung, dass es jemand klauen würde. Als es nach drei Tagen noch dort lag, reparierte ich es. Ein Zeichen? Oder waren die Franzosen einfach schlauer?

Auf dem Wasser war die Mühe dann allerdings schnell vergessen. Das Zusatzgewicht macht sich bei einem Gesamtvolumen von 180 Litern kaum bemerkbar. Erst in der Welle spürte man die Masse. Zuerst die Trägheit, dann die Wucht, wenn das Board von der Welle ergriffen wird. Und wenn man in der Welle abgeworfen wird, heißt es abtauchen und abwarten – um nicht vom Koloss erschlagen zu werden.

 [![Wasser tritt aus dem Druckausgleichsventil des roten Hollow-Wood-SUPs am Strand aus](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3344-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3344.jpg)

*Wasser läuft aus Druckausgleichsventil*

 [![Abgeriebenes Epoxy an der Holzkante des SUPs als Ursache für eindringendes Wasser](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3350-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3350.jpg)

*Ursache des GAUs: Abgeriebnes Epoxy an den Kanten*

 [![Abgeriebener Glosscoat auf dem roten Oberdeck des Hollow-Wood-SUPs in Nahaufnahme](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3352-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3352.jpg)

*Weitere Schäden: Abgeriebener Gloss coat auf Oberdeck*

 [![Angeschliffenes rotes SUP mit abgeklebten Kanten im Garten vor der Reparatur](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3354-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3354.jpg)

*Anschleifen des Boards und Abkleben der Kanten*

 [![Mit Silikon abgedichteter Thruster-Finnenkasten im roten Bottom des Hollow-Wood-SUPs](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3349-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3349.jpg)

*Thruster-Finnenkästen mit Silikon abdichtet*

 [![Rotes Deck des SUPs mit zwei frischen, dicken Schichten Epoxy in der Sonne glänzend](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3355-150x150.jpg)](https://www.ownsurfboard.com/wp-content/uploads/2013/08/IMG_3355.jpg)

*Zwei dicke Schichten Epoxy*

 

## Licht und Schatten

Das Fazit nach mehreren Testfahrten auf ruhiger See und in kleiner Welle (bis 1 Meter) ist grundsätzlich positiv. Der Shape hat genauso funktioniert, wie es geplant war. Das SUP war kippstabil und gutmütig, der Geradeauslauf war für eine eher wellenorientierte Bodenkurve sehr gut und die Eignung für kleine Wellen konnte überzeugen.

Die Materialauswahl und Nachteile des Beizens auf die Verbundwirkung zwischen den Bauteilen ist jedoch stark verbesserungsfähig. Der große Zeitaufwand, der für das Furnieren, das Lackieren und Abkleben der Holzteile sowie das Beizen der Deckflächen anfiel, hat sich nicht ausgezahlt. Er hat im Gegenteil sogar erst zum GAU geführt.

Weniger wäre mehr gewesen. Wie so häufig.
