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Kitesurfen im November

Kitesurfer auf dunklem Holzboard fährt vor einer brechenden Welle der Ostsee bei Kiel, Blick von oben entlang der Leinen

Am Wochenende hatten wir herrliches Wetter.  Die sechs Grad Lufttemperatur fühlten sich in der Sonne fast mild an. Der Nordwind schwächelte leider etwas, aber mit einem 12er Kite war man in den kleinen Wellen ausreichend angepowert

Nachdem ich seit dem Sommer eigentlich nur NoNose-Boards gefahren bin, hatte ich zur Abwechselung mein 5,8’er mit dem Flammen-Furnier dabei.

Winterlicher Ostseestrand am Bottsand bei Kiel mit Dünengras, Wellen und klarem blauem Himmel, Blick nach Osten

Das Wetter war ein Traum. Besser kann man es Ende November kaum erwarten.

In den steilen, hüfthohen Wellen konnte man mit dem kleinen, kompakten Wellenreiter schön rumspielen. Das Hollow-Wood-Board mit Decks aus furnierten Pappelsperrholz sieht immer noch aus wie am ersten Tag und macht durch sein gutmütiges Fahrverhalten viel Spaß.

Kitesurfer im Neoprenanzug fährt mit dem Holzboard durch schäumendes Weißwasser, Luftaufnahme von der Kitestange

Kitesurfer carvt mit dem Holzsurfboard durch Weißwasser vor einer Welle, Aufnahme von oben am Kite im Kieler November

In punkto Performance und Amwind-Eigenschaften haben NoNose-Boards ganz klar Vorteile. Aber rein optisch ist eine spitze Nose immer schöner.

Kitesurfer mit orangefarbenem Holzsurfboard reißt eine Gischtfahne in der Welle, aufgenommen von der Kitestange aus

Blick aus der Kite-Perspektive auf einen Kitesurfer mit Holzboard in grüner Ostseewelle beim Kitesurfen im November

Holzsurfboard treibt im grünen Wasser neben einem Kitesurfer nach einem Sturz, Kameraperspektive vom Kite im November

Kein Wachs auf dem Oberdeck. Freier Blick auf das Satin-Nussbaum-Furnier dank Windsurf-Standbelag.

Leider ist der Belag nicht besonders umweltfreundlich, aber ich wollte es unbedingt einmal ausprobieren. Der starke Grip ist gewöhnungsbedürftig und generell von Vorteil. In kabbeligen Bedingungen ist Wachs allerdings besser, da es etwas klebt und „erhabener“ ist.

Hochformatige Luftaufnahme eines Kitesurfers im Weißwasser der Ostsee mit schrägem Horizont und blauem Novemberhimmel

Viel Platz auf dem Wasser. Hoffentlich gibt es in diesen Winter noch einige Tage wie diesen. Aber so warm wird es wahrscheinlich nicht mehr…

Kommentare

2 Kommentare zu „Kitesurfen im November“

  1. Heiner Kranz

    Hallo Tobias,

    deine Boards und die Seite sind super.

    Bin mal durch ein Alaia auf deiner Seite gelandet und verfolge sie seit her regelmäßig.

    Ich hab mir Anfang des Jahres endlich ein Alaia gebaut , als Antirutschbelag den Standbereich mit Harz eingepinselt und mit Salz abgestreut nach dem trocknen abgewaschen das gibt super halt auf dem Board.

    Gruß Heiner

  2. Harz und Salz – das haben wir beim Windsurfen früher auch gemacht. 🙂 Ja, ist auch eine gute Möglichkeit.